Besetzungsverfahren
KellerPartner-Format

Wir begleiten Ihre Organisation bei der objektiven und systematischen Besetzung von Führungs- und Schlüsselpositionen. Dafür entwickeln und realisieren wir passgenaue eignungsdiagnostische Auswahlverfahren, die die Anforderungen der Zielposition mit beobachtbarem Verhalten und nachvollziehbaren Bewertungskriterien verbinden.
Vorstände, Geschäftsführungen sowie Verantwortliche für die Besetzung von Führungs- und Schlüsselpositionen, die Personalentscheidungen objektiv, nachvollziehbar und entwicklungsorientiert gestalten möchten.
Die Dauer wird individuell festgelegt.
Sie hängt unter anderem von der Zielposition, dem Umfang des Auswahlverfahrens, der Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten sowie den eingesetzten eignungsdiagnostischen Methoden ab.
„Psychologisch-methodische Auswahlverfahren schaffen Orientierung für eine der wichtigsten Entscheidungen eines Unternehmens: der Besetzung von Führungs- und Schlüsselpositionen. Durch ein objektives Verfahren, welches auf den für das Unternehmen erfolgskritischen Kompetenzen basiert, unterstützen wir es dabei, die bestgeeigneten Personen für Führungs- und Schlüsselrollen zu identifizieren. Gleichzeitig entstehen wertvolle Entwicklungsimpulse für die Beteiligten und eine belastbare Grundlage für nachhaltige Personalentwicklung bis über die Auswahl hinaus.“
Die Zielsetzung
Ziel unserer Auswahlverfahren ist es, Entscheidern eine fundierte, objektive und verhaltensbasierte Grundlage für Personalentscheidungen zur Verfügung zu stellen.
Dabei stehen insbesondere folgende Aspekte im Mittelpunkt:
- Ermittlung der Eignung von Kandidatinnen und Kandidaten für eine konkrete Zielposition
- Objektive und nachvollziehbare Bewertung relevanter Kompetenzen
- Reduzierung subjektiver Verzerrungen bei Personalentscheidungen
- Transparenz und Fairness im Auswahlprozess
- Identifikation von Stärken, Potenzialen und Entwicklungsfeldern
- Unterstützung einer nachhaltigen Personal- und Nachfolgeplanung
Die Vorgehensweise
1. Das Kompetenzmodell als Grundlage
Ausgangspunkt jedes Auswahlverfahrens ist ein Kompetenzmodell. Dieses kann entweder zuvor gemeinsam entwickelt werden oder bereits innerhalb der Organisation bestehen. Es definiert die Kernkompetenzen, die für den Erfolg in einer bestimmten Rolle entscheidend sind, und beschreibt diese anhand konkreter Verhaltensanker.
Verhaltensanker machen Kompetenz sichtbar und beobachtbar. Sie beschreiben typische Verhaltensweisen, die auf unterschiedlichen Kompetenzniveaus auftreten. Dadurch entsteht eine Grundlage für eine möglichst objektive Beobachtung und Bewertung.
So stellen wir sicher, dass nicht persönliche Eindrücke, Sympathie oder subjektive Tendenzen bewertet werden, sondern tatsächlich beobachtbares Verhalten. Diese Sichtweise basiert auf der Grundannahme, dass der beste Prädikator für zukünftiges Verhalten das vergangene bzw. beobachtbare Verhalten ist.
2. Die Entwicklung der Messarchitektur
Auf Basis des Kompetenzmodells wird für jede Position eine individuelle Mess-Kompetenz-Matrix entwickelt.
Dabei wird zunächst festgelegt:
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Welche Kompetenzen für die Zielposition relevant sind.
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Welche Kompetenzen tatsächlich gemessen werden sollen.
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Mit welchen Methoden die jeweiligen Kompetenzen erfasst werden.
Nicht jede Position erfordert die Messung aller vorhandenen Kompetenzen. Vielmehr wird die Auswahl konsequent an den Anforderungen der Rolle ausgerichtet.
Die Mess-Kompetenz-Matrix stellt sicher, dass jede relevante Kompetenz gezielt und belastbar untersucht wird.
Eine bewährte Grundregel lautet dabei:
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Jede Kompetenz wird mindestens zweimal mit unterschiedlichen Methoden gemessen.
-
Jede Übung beziehungsweise Methode misst mehrere Kompetenzen gleichzeitig.
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Pro Methode werden in der Regel nicht mehr als fünf bis sechs Kompetenzen betrachtet, um eine qualitativ hochwertige Beobachtung sicherzustellen.
3. Das Auswahlverfahren
Je nach Zielposition und Anforderungsprofil kommen unterschiedliche eignungsdiagnostische Methoden zum Einsatz.
Dazu gehören beispielsweise:
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Selbstpräsentationen können Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexion, Überzeugungskraft, Authentizität und Führungsmotivation beobachtbar machen..
-
Rollenspiele ermöglichen die Beobachtung von Verhalten in realitätsnahen Führungssituationen. Dabei wird beispielsweise untersucht, wie mit Widerständen umgegangen, Konflikte bearbeitet, Entscheidungen vertreten, Gespräche geführt und souverän unter Druck agiert wird.
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Fallstudien bilden komplexe Aufgabenstellungen aus der Praxis ab. Hier können unter anderem strategisches Denken, unternehmerisches Handeln, Problemlösungskompetenz, Kundenorientierung, analytische Fähigkeiten und Entscheidungsverhalten analysiert werden.
Je nach Anforderung kommen weitere eignungsdiagnostische Instrumente hinzu, sodass ein passgenaues Verfahren für die jeweilige Position entsteht.
Mess-Kompetenz-Matrix (Beispiel)
Die Ergebnisse
Nach Abschluss des Verfahrens entsteht für jede Kandidatin und jeden Kandidaten ein entwicklungsorientierter Assessment-Bericht. Dieser umfasst:
- Zusammenfassung der Beobachtungen
- Beschreibung der Stärken
- Darstellung von Entwicklungsfeldern
- Einordnung der gemessenen Kompetenzen
- Einschätzung der Eignung für die Zielposition
- Empfehlungen für die weitere Entwicklung
Wichtig dabei ist: Die finale Besetzungsentscheidung liegt immer beim Unternehmen. Unsere Aufgabe besteht darin, eine objektive Einschätzung und Empfehlung auf Basis der Beobachtungen bereitzustellen.
Begleitung über die Besetzungsentscheidung hinaus
Unsere Unterstützung endet nicht mit dem Abschluss des Auswahlverfahrens. Auf Wunsch begleiten wir auch die anschließende Kommunikation und Entwicklung. Dazu gehören beispielsweise:
- Feedbackgespräche mit Bewerbenden
- Rückmeldungen an interne Kandidatinnen und Kandidaten
- Entwicklungsdialoge für die ausgewählten Führungskräfte anhand individueller Entwicklungspläne, die aus dem Ergebnis des Verfahrens abgeleitet werden
- Begleitung und/oder Durchführung von Onboarding- und Entwicklungsmaßnahmen
Dadurch entsteht ein durchgängiger Prozess, der nicht nur die Personalauswahl unterstützt, sondern auch die langfristige Entwicklung von Führungskräften fördert.
Ihre Fragen, unsere Antworten
Ein eignungsdiagnostisches Besetzungsverfahren ist ein strukturierter Auswahlprozess für Führungs- und Schlüsselpositionen. Es überprüft, wie gut die Kompetenzen, gemessen anhand des beobachtbaren Verhaltens einer Person zu den Anforderungen einer konkreten Zielposition passen. Dadurch erhalten Unternehmen eine objektivere und nachvollziehbare Grundlage für ihre Besetzungsentscheidung.
Das Verfahren eignet sich insbesondere für Führungspositionen, wie Bereichsleitungen oder Geschäftsleitungsfunktionen, und weitere Schlüsselrollen. Entscheidend ist nicht die Hierarchieebene allein, sondern die Bedeutung der Position für die Organisation und die Anforderungen, die mit ihr verbunden sind. Diagnostische Verfahren sind mit hohen Aufwänden verbunden und sollten daher gezielt und dosiert eingesetzt werden.
Bewertet werden die Kompetenzen, die für den Erfolg in der jeweiligen Zielposition relevant sind. Dazu können beispielsweise Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexion, Überzeugungskraft, Führungsmotivation, strategisches Denken, unternehmerisches Handeln, Problemlösungskompetenz und Entscheidungsverhalten gehören. Welche Kompetenzen betrachtet werden, wird aus dem Anforderungsprofil der Position abgeleitet. Bewertet wird ausschließlich anhand des im Verfahren beobachtetem Verhaltens.
Die Methoden werden passend zur Zielposition ausgewählt. Selbstpräsentationen können unter anderem Kommunikationsfähigkeit, Selbstreflexion, Überzeugungskraft, Authentizität und Führungsmotivation sichtbar machen. Rollenspiele bilden realitätsnahe Führungssituationen ab. Fallstudien zeigen beispielsweise, wie Kandidatinnen und Kandidaten komplexe Aufgaben analysieren, Entscheidungen treffen und strategisch denken.
Je nach Anforderungsprofil können weitere eignungsdiagnostische Instrumente ergänzt werden. Es gibt daher kein festes Standardprogramm, welches für jede Position geeignet wäre.
Objektivität und Fairness entstehen durch einen vorab fest definierten Bewertungsrahmen. Beobachtet und bewertet wird ausschließlich Verhalten, das in den dafür vorgesehenen Beobachtungssituationen gezeigt wird. Außerdem wird jede Kompetenz mindestens zweimal mit unterschiedlichen Methoden erfasst.
Informelle Gespräche, private Aussagen oder persönliche Eindrücke außerhalb der Übungen fließen nicht in die Bewertung ein.
Der Assessment-Bericht fasst die relevanten Beobachtungen zusammen und ordnet die gemessenen Kompetenzen ein. Er beschreibt die Stärken und Entwicklungsfelder der jeweiligen Person, enthält eine Einschätzung der Eignung für die Zielposition und gibt Empfehlungen für die weitere Entwicklung ab.
Die Ergebnisse werden wertschätzend, entwicklungsorientiert und nachvollziehbar formuliert. So entsteht eine Grundlage, die nicht nur die aktuelle Personalentscheidung unterstützt, sondern auch für Feedback- und Entwicklungsgespräche genutzt werden kann.
Die finale Besetzungsentscheidung liegt immer beim Unternehmen. KellerPartner liefert eine objektive Einschätzung und Empfehlung auf Basis der beobachteten Kompetenzen und Verhaltensweisen. Die Entscheidung selbst treffen die verantwortlichen Entscheiderinnen und Entscheider der Organisation.
Sie möchten Führungs- oder Schlüsselpositionen objektiv, nachvollziehbar und passend besetzen?
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