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Der KellerPartner Brand Refresh | Blog KellerPartner

Geschrieben von Katja Kranz | 30.10.2026

So ist unser neuer Auftritt entstanden.

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ein neuer Auftritt beginnt selten direkt mit neuen Logo-Entwürfen, auch wenn der Gedanke vielleicht schon eine Weile im Raum steht, dass man das Logo doch einmal optisch erneuern könnte.

Auch bei uns begann der Prozess bereits vor einigen Monaten, lange bevor es erste Logoentwürfe gab, und startete mit einer viel grundsätzlicheren Frage:

Erzählt unser Markenauftritt eigentlich noch, wer wir heute sind?


Daniel Keller hat in seinem Beitrag die Beweggründe beschrieben, warum wir unseren Auftritt verändern wollten. Die wichtigsten:
 Wir sind gewachsen und haben uns weiterentwickelt. Unseren Blick auf das Thema Führung haben wir geschärft und auch unser bisheriger Auftritt ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen.

Hier geht es zum Beitrag von Daniel Keller:
„Warum KellerPartner heute etwas anders aussieht.“ 


Über zahlreiche Kundenpräsentationen, neue Vorlagen, die ad hoc benötigt wurden, und auch in puncto Farben, Schriften und Bildern entwickelten sich unterschiedliche Lösungen nebeneinander, einfach, weil sie gebraucht wurden. Jede einzelne Entscheidung ist nachvollziehbar, aber irgendwann leidet das einheitliche Gesamtbild. Das ist ein Prozess, der in vielen, vor allem jungen Unternehmen passiert. Kommunikation entsteht im Alltag und muss zunächst einmal funktionieren, manchmal muss sie auch einfach schnell gehen. Erst wenn man irgendwann alle Dinge nebeneinanderlegt, merkt man, wie viel sich verändert hat und an welchen Stellen die gemeinsame Richtung verloren gegangen ist.


Neues Design vs. Brand Refresh

Ein neues Design verändert vor allem das Erscheinungsbild und das wollten wir von Anfang an nicht. In den vergangenen zehn Jahren haben wir einen festen Kundenstamm aufgebaut, der KellerPartner kennt und mit unserem bisherigen Auftritt vertraut ist. Diesen Wiedererkennungswert wollten wir nicht einfach über Bord werfen.

Bei einem Brand Refresh geht es deshalb um eine andere Frage: Was von unserem bestehenden Erscheinungsbild passt weiterhin zu unserem Unternehmen und sollte erhalten bleiben? Und an welchen Stellen müssen wir nachjustieren, um uns als KellerPartner von heute klarer und zeitgemäßer zu zeigen?


Meine Aufgabe war daher zunächst, unseren Markenkern und die bestehenden Elemente zusammenzufassen und die richtigen Fragestellungen zu formulieren: Was sollen Menschen verstehen, wenn sie zum ersten Mal mit KellerPartner in Kontakt kommen? Was macht uns aus? Wer sind wir heute? Und welche Elemente unseres bisherigen Auftritts sind weiterhin relevant, während wir andere anpassen wollen und müssen?

Mit „Kopfstrom“ aus Bonn haben wir eine Agentur an unserer Seite, die nicht nur unsere Ansätze und Gedanken visuell umgesetzt und gestaltet, sondern zusätzlich einen Blick von außen mitgebracht hat. Für mich war das besonders wertvoll, weil ich natürlich sehr nah an KellerPartner und unserer Arbeit bin. Daher ging es im ersten Schritt viel mehr um Klarheit als um viele unterschiedliche Entwürfe und persönlichen Geschmack.

Dabei merkt man auch schnell, dass Veränderungen nicht immer ganz so einfach sind, wie sie auf den ersten Blick wirken. Wenn man über Jahre mit bestimmten Farben, Bildern, Formulierungen oder Gestaltungselementen gearbeitet hat, gehören sie irgendwann ganz selbstverständlich zum Unternehmen. Dann zu entscheiden, was davon bleiben soll und wovon wir uns verabschieden wollen, ist eine relevante Aufgabe.

Wichtig war für uns deshalb, dass wir uns vor dem eigentlichen Designprozess noch einmal sehr grundsätzlich mit unserer Zielsetzung, unserer Mission und Vision und auch mit unseren Werten auseinandergesetzt und diese überprüft, angepasst und weiterentwickelt haben.

Das sind die Ergebnisse

1. Logo

Wir wollten den Ursprung unseres bisherigen Logos, der aus unseren Wurzeln entstanden ist, beibehalten und gleichzeitig unser Wachstum sichtbar machen.

Daher war uns besonders wichtig, das „P“ für Partner dem „K“ für Keller gleichberechtigt und als verbindendes und zugleich stärkendes Element zur Seite zu stellen.

Aus diesem Gedanken und natürlich vielen weiteren, auch ganz praktischen Überlegungen, ist schließlich unser neues Logo entstanden:


2. Claim

Aus unserem Blick auf wirksame Führung ist unser neuer Claim entstanden:

Menschen. Führen. Unternehmen.

Denn für uns beginnt wirksame Führung bei den Menschen und ihrer Entwicklung. Gleichzeitig geht es immer auch darum, Führung so zu gestalten, dass daraus Orientierung, Zusammenarbeit und letztlich erfolgreiche Unternehmensentwicklung entstehen.

Daraus haben sich viele weitere Dinge ergeben, die man nun auch sehen kann: angepasste, aber auch hier nicht völlig neue Farben, eine definierte Bildsprache und verschiedene Gestaltungselemente, die den Gesamteindruck abrunden.


All das haben wir in unserem neuen Styleguide festgehalten und in unseren neuen Vorlagen umgesetzt, zum Beispiel in unserem Briefpapier, in Präsentationen und Wissensunterlagen, auf unseren Visitenkarten und natürlich auch auf unserer Website.


Unsere Website in neuem Look

Gerade die Website war dabei für mich noch einmal ein spannendes Thema, weil ich hier nicht nur konzeptionell, sondern auch inhaltlich und strukturell verantwortlich bin. Inhalte mussten neu gedacht und strukturiert, Seiten aufgebaut, Texte geschrieben und abgestimmt, Bilder ausgewählt und immer wieder Entscheidungen getroffen werden, die auf dem Papier einfach aussahen und in der Umsetzung dann doch noch einmal anders funktioniert haben.

Natürlich gab es dabei auch die eine oder andere Phase zum Haare raufen. Wenn man lange genug an einer Website arbeitet, kommt irgendwann der Punkt, an dem man dieselbe Seite zum gefühlt hundertsten Mal anfasst und sich fragt, warum sie immer noch nicht so funktioniert, wie man sie eigentlich haben möchte. Gleichzeitig war genau diese praktische Arbeit für mich sehr wertvoll, weil ich dabei gemerkt habe, ob die Überlegungen aus der Konzeptionsphase tatsächlich funktionieren oder ob wir an der einen oder anderen Stelle noch einmal zurückgehen müssen.

Das gilt übrigens nicht nur für die Gestaltung. Natürlich spielt die Optik immer eine entscheidende Rolle, es muss vor allem unseren Kunden gefallen, es darf ein bisschen unterhaltsam sein und relevante Informationen müssen auf dem kürzesten möglichen Weg gefunden werden.

Wir wollten aber zusätzlich stärker von den Fragen her denken, mit denen Menschen tatsächlich zu uns kommen.

  • Wobei kann KellerPartner unterstützen?

  • Welche Form der Zusammenarbeit könnte zu meiner Situation passen?

  • Wer arbeitet hier eigentlich?

  • Und woran kann ich erkennen, dass aus Konzepten am Ende auch etwas im Alltag entsteht?

Im Prozess, also während wir daran gearbeitet haben, wurde noch eine andere Frage immer wichtiger:

  • Wie finden Menschen unsere Inhalte eigentlich in Zukunft?

Wir haben uns deshalb nicht nur mit einer neuen Struktur und neuen Elementen auseinandergesetzt, sondern auch intensiv mit AEO (Answer Engine Optimization) beschäftigt. Menschen suchen heute nicht mehr nur nach einzelnen Begriffen, sondern stellen konkrete Fragen. Und sie stellen diese Fragen zunehmend nicht nur an Google, sondern an Systeme wie ChatGPT oder andere KI-Anwendungen, die aus vielen Informationen eine direkte Antwort formulieren.

Damit verändert sich auch ein Stück weit die Aufgabe einer Website. Sie muss nicht nur gut aussehen und von Suchmaschinen gefunden werden, sondern so klar aufgebaut und formuliert sein, dass vor allem KI verstehen kann, wer und was ein Unternehmen ist, welche Themen es abdeckt und welche Inhalte zu welcher Frage gehören.

Für uns war AEO deshalb weniger ein zusätzliches technisches Optimierungsprojekt als eine ziemlich gute Erinnerung an etwas, das eigentlich schon immer wichtig war:

Wir wollen verständlich darüber sprechen, was wir tun.


Wenn eine Seite erst nach mehreren Absätzen erkennen lässt, worum es eigentlich geht, ist das für einen Menschen nicht besonders hilfreich und für ein KI-System vermutlich auch nicht. Wenn dagegen Leistungen, Projektbeispiele, Veröffentlichungen und Personen sinnvoll miteinander verbunden sind und die Inhalte konkrete Fragen beantworten, entsteht eine Website, die nicht nur besser gefunden, sondern auch besser verstanden werden kann.

Das hat die Arbeit an unserer Website an einigen Stellen verändert. Wir haben stärker darauf geachtet, Begriffe eindeutig zu verwenden, Inhalte klarer zu strukturieren und nicht nur über unsere Leistungen zu sprechen, sondern zu zeigen, wie unsere Arbeit tatsächlich aussieht. Das ist für mich auch die sinnvollste Verbindung zwischen Brand Refresh und AEO: Wir versuchen nicht, für Menschen und Maschinen zwei unterschiedliche Geschichten zu erzählen, sondern unsere Inhalte so klar und verständlich aufzubereiten, dass sie für beide funktionieren.

Wenn ich heute auf die vergangenen Monate zurückblicke, weiß ich, wie viel Arbeit und wie viele kleine Entscheidungen hinter einem neuen Auftritt stecken. Von außen sieht man am Ende ein Logo, neue Farben, eine Website und vielleicht ein paar neue Vorlagen. Dazwischen liegen aber viele Gespräche, Diskussionen, Überarbeitungen und auch die ein oder andere Entscheidung, die man später noch einmal anders trifft.

Für mich war es deshalb besonders interessant, nicht nur an der konzeptionellen Seite des Brand Refresh zu arbeiten, sondern die Umsetzung anschließend auch selbst eng zu begleiten. Gerade bei der Arbeit an der Website bekam ich dabei noch einmal einen ganz anderen Blick auf die eigenen Ideen und merkte sehr schnell, was tatsächlich funktioniert und wo ich noch einmal genauer hinschauen muss.

Der neue Auftritt ist für mich deshalb auch kein Schlussstrich. Der Styleguide gibt uns eine gemeinsame Richtung vor und die Website hilft uns dabei, unsere Arbeit klarer und verständlicher zu zeigen. Beides soll uns dabei unterstützen, KellerPartner auch in Zukunft konsistent weiterzuentwickeln.

Aber schauen Sie selbst: www.keller-partner.de

Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

Herzlichst
Katja Kranz