Ausbildung Resilienzbegleiter
KellerPartner-Format
(individuelles Programm)

Ausbildung eines internen Netzwerks qualifizierter Resilienzbegleiter, die Kollegen als kollegiale Unterstützer im Alltag unterstützen können.
Alle Mitglieder einer Organisation, die an der Stärkung der psychischen Gesundheit ihrer Kolleginnen und Kollegen interessiert sind und die Kompetenzen erwerben möchten, eine unterstützende und resiliente Arbeitsumgebung zu schaffen.
ca. 9 – 12 Monate
(je nach Organisationsgröße und Durchführungsrhytmus)
„Mit KellerPartner wurden 11 Kolleginnen und Kollegen der Volksbank Mittweida zu Resilienzbegleitern ausgebildet. Ich freue mich sehr, Teil dieses großartigen Teams zu sein. Während der Ausbildung habe ich viel über mich selbst und andere Menschen gelernt. Nun freue ich mich darauf, meine neuen Fähigkeiten anzuwenden und meine Kolleginnen und Kollegen im Alltag bei ihren Herausforderungen zu unterstützen.“
Veränderungen im Unternehmen, neue Aufgaben und persönliche Belastungen gehören zum Arbeitsalltag. Und doch landen sie oft dort, wo sie am wenigsten hingehören: im Nirgendwo zwischen Führungskraft und HR, weil der richtige Ansprechpartner fehlt oder die Hemmschwelle zu groß ist.
Dabei wäre genau das der Moment, in dem Resilienz und Achtsamkeit gefragt wären: Die Fähigkeit, belastende Situationen wahrzunehmen, einzuordnen und handlungsfähig zu bleiben. Nur: Diese Kompetenzen brauchen einen Rahmen, in dem sie wirken können.
Genau diesen Rahmen schafft die KellerPartner-Ausbildung zum internen Resilienzbegleiter. Gemeinsam mit der Organisation wird ein internes Netzwerk mit Menschen aufgebaut, die als Starkmacher wirken.
Das sind keine Therapeuten und auch keine externen Coaches, sondern qualifizierte Kolleginnen und Kollegen, die zuhören können, Reflexion ermöglichen und in schwierigen Momenten eine erste, verlässliche Anlaufstelle sind. Menschen, die Resilienz nicht als abstraktes Konzept verstehen, sondern als gelebte Haltung, die sie selbst erfahren haben und nun weitergeben.
Das Besondere an diesem Ansatz: Die Resilienzbegleiter werden nicht einfach in ein Seminar geschickt. Sie erleben die Inhalte zunächst selbst, werden dann methodisch ausgebildet und in ihrer Rolle begleitet.
Aus einer Trainingsmaßnahme wird ein strukturierter Entwicklungsprozess, der im Unternehmen weiterlebt.
„Die Ausbildung zum Resilienzbegleiter war für mich spannend und inspirierend. Ich bin für die Begleitung durch KellerPartner und die vielen Methoden, die besprochen und intensiv erprobt wurden, dankbar. Es gab ausreichend Raum für Individualität, sodass jeder seine Persönlichkeit einbringen konnte. Resilienz und Achtsamkeit haben mir geholfen, besser mit stressigen Situationen umzugehen. Durch die Ausbildung kann ich nun meine Erfahrungen an Kollegen weitergeben und sie unterstützen.“
Das Projektziel
Das Ziel ist, interne Unterstützungskompetenz aufzubauen, die gerade dann greift, wenn externe Formate zu aufwendig, zu weit weg oder schlicht nicht der richtige erste Schritt sind. Mitarbeitende werden dazu befähigt, aus einer Coaching-Haltung heraus niedrigschwellig, vertraulich und auf Augenhöhe zu begleiten. Die ausgebildeten Resilienzbegleiter sollen Gespräche führen, Reflexion anstoßen und Belastungssignale einordnen können und dabei klar wissen, wo ihre Rolle endet. Sie sind kein Allheilmittel, aber ein echter Mehrwert für Kolleginnen und Kollegen, die Orientierung suchen.
Nach Abschluss der Ausbildung verfügt die Organisation über ein internes Netzwerk qualifizierter Starkmacher, die ihre Rolle kennen, methodisch gut aufgestellt sind und in ihrer Praxis weiter begleitet werden. Mitarbeitende haben eine niedrigschwellige, vertrauliche Anlaufstelle, die im Alltag erreichbar ist, ohne dass externe Ressourcen mobilisiert werden müssen.
„Die Ausbildung zum Resilienz-Begleiter war geprägt von zahlreichen wertvollen Impulsen und einer sehr angenehmen, wertschätzenden Zusammenarbeit. Besonders wichtig war für mich die Anwendbarkeit des vermittelten Know-hows. Neben praxisnahen Tipps und Übungsmöglichkeiten erhielt ich auch wertvolle Einblicke in den Erfahrungsschatz der Trainer. Dadurch konnte ich meinen Methodenkoffer für Coachings erweitern und freue mich darauf, meine Kolleginnen und Kollegen auf ihrem Weg zu mehr Resilienz im Alltag zu begleiten.“
Die Vorgehensweise
Das Programm ist als mehrstufiger Blended-Learning-Lernpfad konzipiert, der Selbsterfahrung, Ausbildung und Transfer miteinander verbindet.
Er besteht aus fünf aufeinander aufbauenden Bausteinen:
Virtueller Kick-off Am Anfang steht eine etwa virtuelle Auftaktveranstaltung. Die Teilnehmenden lernen sich kennen, klären Erwartungen, erhalten einen Überblick über den Lernpfad und werden mit den genutzten Plattformen vertraut gemacht. Raum für Austausch und erste Vernetzung ist bewusst eingeplant.
12 Trainingstage vor Ort
Das Herzstück der Ausbildung sind sechs zweitägige Blöcke, die über den gesamten Programmzeitraum verteilt sind. Sie beginnen mit zwei Selbsterfahrungsblöcken zu persönlicher Arbeitsmethodik und Resilienz, in denen die Teilnehmenden die Inhalte zunächst für sich selbst erleben. Daran schließen vier Coaching-Ausbildungsblöcke an, in denen sie lernen, andere zu begleiten.
e-Learning-Module Parallel zu den Präsenztagen erhalten alle Teilnehmenden Zugang zu begleitenden e-Learning-Modulen über das KellerPartner LMS. Sie dienen der inhaltlichen Vor- und Nachbereitung und decken Themen ab wie persönliche Arbeitsmethodik, Resilienz, Achtsamkeit, Wirksamkeits-Hacks, Schlaf und Verhaltensmuster. So kommen die Teilnehmenden mit eigenem Vorwissen in die Präsenztage und können das Gelernte direkt vertiefen.
Virtuelle Zoom-Ins Ergänzend können virtuelle Transfersessions zu Kommunikationsgrundlagen, Gesprächstechniken und lateralem Führen gebucht werden. Diese rund dreistündigen Formate bieten Raum für Sparring, Fragen und die Übertragung der Lerninhalte auf den Starkmacher-Alltag.
Virtuelle Gruppen-Supervisionen Das Programm endet nicht mit der Ausbildung. In regelmäßigen, virtuellen Gruppen-Supervisionen werden die Resilienzbegleiter bei der Anwendung ihrer Rolle begleitet: zur Reflexion konkreter Fälle, zur Stärkung der Rollensicherheit und zur professionellen Bearbeitung von Grenzsituationen. Genau das macht den Unterschied zwischen einer einmaligen Qualifizierung und einer nachhaltigen Verankerung im Unternehmen.

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