Entwicklung eines Kompetenzmodells
KellerPartner-Format

Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein wissenschaftlich fundiertes und praxisnahes Kompetenzmodell, um ein gemeinsames Verständnis darüber zu schaffen, welche Führungskompetenzen wirksame Führungskräfte in Ihrer Organisation auszeichnen.
Geschäftsführungen, Vorstände, HR-Verantwortliche und Führungskräfte, die ihr Führungsverständnis vereinheitlichen und Personalentscheidungen nachvollziehbarer gestalten möchten.
Dauer: ca. 3 Monate
(Die konkrete Dauer hängt unter anderem von der Größe Ihrer Organisation, der Zahl der einzubeziehenden Führungsrollen und dem Umfang der anschließenden Verankerung ab.)
„Viele Organisationen haben grundsätzlich erkannt, dass wirksame Führung entscheidend ist. Oft fehlt jedoch ein gemeinsames Verständnis davon, was das konkret bedeutet und das im Alltag erkennbar wird. Ein Kompetenzmodell schafft hier Orientierung und liefert eine belastbare Grundlage für Personalauswahl, Führungskräfteentwicklung und Feedback. So wird wirksame Führung gezielt weiterentwickelt.“
Führung wird in Organisationen häufig unterschiedlich verstanden. Die eine Führungskraft legt Wert auf klare Entscheidungen, die andere auf Beteiligung und Dialog. Für sich genommen können beide Ansätze sinnvoll sein. Schwieriger wird es, wenn nicht geklärt ist, welche Kompetenzen und welches Verhalten in Ihrer Organisation tatsächlich erfolgskritisch sind und wie diese Anforderungen in den verschiedenen Führungsrollen sichtbar werden.
Das KellerPartner Kompetenzmodell schafft dafür eine gemeinsame Sprache bzw. Führungs-DNA. Es beschreibt, welche Kompetenzen für wirksame Führung in Ihrer Organisation relevant sind, ordnet sie den Anforderungen der jeweiligen Rolle zu und übersetzt sie in konkrete, beobachtbare Verhaltensbeispiele. Damit bildet das Kompetenzmodell eine gemeinsame Grundlage für Ihren gesamten Führungskreislauf: für die Auswahl und Besetzung von Führungspositionen, für die Einschätzung von Potenzialen und Entwicklungsfeldern, für individuelle Entwicklungspläne sowie für Feedback und Leistungsbeurteilung.
Das Projektziel
Das Ziel ist, ein gemeinsames und belastbares Verständnis wirksamer Führung zu schaffen. Ihre Organisation soll nachvollziehbar beschreiben können, welche Kompetenzen für unterschiedliche Führungsrollen benötigt werden und welches Verhalten im Arbeitsalltag damit verbunden und erwünscht ist.
Dabei geht es nicht darum, Menschen in ein starres Raster zu pressen. Ein gutes Kompetenzmodell schafft Orientierung, ohne individuelle Persönlichkeit und unterschiedliche Führungshandlungen auszublenden. Es macht sichtbar, welche Stärken bereits vorhanden sind und an welchen Stellen gezielte Entwicklung sinnvoll ist.
Das Modell kann dadurch als gemeinsame Grundlage für mehrere Fragen dienen:
- Welche Kompetenzen sind bei der Auswahl neuer Führungskräfte relevant?
- Welche Entwicklungsschritte passen zu einer bestimmten Führungsrolle?
- Wie lassen sich Potenziale und Entwicklungsfelder differenziert betrachten?
- Und wie kann ein zukunftsorientiertes Führungsverständnis in Ihrer Organisation verankert werden?
Die Vorgehensweise
1. Analyse
Zu Beginn schauen wir gemeinsam auf Ihren organisatorischen Kontext und darauf, was Ihre Organisation heute prägt – von der Unternehmensstrategie und den Werten bis hin zur Führungskultur und den aktuellen Anforderungen. Dabei wird auch festgelegt, welche Stakeholder einbezogen werden und für welche Führungsrollen das Modell eingesetzt werden soll.
2. Interviews
Damit es nicht bei allgemeinen Wunschvorstellungen bleibt, arbeiten wir mit einem interviewbasierten Ansatz. Hier erzählen Führungskräfte und weitere relevante Gesprächspartner von konkreten Situationen aus ihrem Arbeitsalltag, insbesondere von Ereignissen, in denen Führung besonders gut funktioniert hat oder an ihre Grenzen gekommen ist.
Wir wenden dabei die psychologische “Technik des kritischen Ereignisses” an. Wir gehen davon aus, dass der beste Prädiktor für zukünftiges Verhalten das bereits in der Vergangenheit gezeigte Verhalten ist. So leiten wir präzise die erfolgsrelevanten Kompetenzen ab.
3. Definition der Kernkompetenzen
In der Regel werden maximal zehn Kernkompetenzen aus den Bereichen Fachkompetenzen und personale Kompetenzen definiert. Damit diese im Alltag nicht abstrakt bleiben, werden sie durch sogenannte Verhaltensanker beschrieben. Sie zeigen beispiehaft, woran eine Kompetenz in unterschiedlichen Ausprägungen beobachtbar wird. Dadurch entsteht eine gemeinsame Grundlage für Feedback, Diagnostik und Entwicklung und verschiedene Personen entwickeln eine möglichst objektive und übereinstimmende Vorstellung von den relevanten Kompetenzen im Unternehmen.

Beschreibung eines Verhaltensankers (Beispiel "Kundenorientierung")
4. Rollenbezogene Profile
Nicht jede Führungskraft benötigt dieselbe Ausprägung in jeder Kompetenz. Deshalb werden auf Basis des übergreifenden Modells Kompetenzprofile für unterschiedliche Führungsrollen und Verantwortungsbereiche abgeleitet. So kann beispielsweise berücksichtigt werden, ob eine Rolle besonders stark auf strategische Steuerung, Kundenorientierung, Veränderung oder die Entwicklung von Mitarbeitenden ausgerichtet ist.

Einordnung einer Führungskraft (Beispiel)
Die Ergebnisse
Als Ergebnis liegt ein für Sie praxistaugliches Kompetenzmodell vor, das die relevanten Führungskompetenzen bündelt und für unterschiedliche Führungsrollen differenziert. Die Kernkompetenzen sind verständlich beschrieben und durch Verhaltensanker so konkretisiert, dass sie im Führungsalltag beobachtet und besprochen werden können. Ergänzend stehen rollenbezogene Kompetenzprofile zur Verfügung, die zeigen, welche Ausprägungen für eine bestimmte Führungsaufgabe besonders wichtig sind.
Damit erhalten Ihre Führungskräfte und Ihre HR-Verantwortlichen eine belastbare Grundlage für strukturierte Gespräche und fundierte Einschätzungen. Anforderungen, Stärken und Entwicklungsfelder können anhand gemeinsamer Kriterien betrachtet werden. Das erhöht die Vergleichbarkeit von Beobachtungen und reduziert die Gefahr, dass Personalentscheidungen allein auf subjektiven Eindrücken beruhen.
Für die nachhaltige Umsetzung können Training, Coaching, eLearning und weitere Transfermaßnahmen miteinander verbunden werden. Entscheidend ist, dass das Modell nicht nur erstellt, sondern in den relevanten HR-Prozessen erklärt, angewandt und regelmäßig überprüft wird. Eine Re-Evaluierung nach drei bis fünf Jahren kann sinnvoll sein, damit das Modell mit Ihrer Organisation und Ihrem Umfeld weiterentwickelt werden kann.
Weiter gedacht lassen sich aus einem Kompetenzmodell verschiedeneste Instrumente ableiten. Wir empfehlend daher eine konstante Beschäftigung mit dem Thema Kompetenz im Alltag der Personalarbeit.

Die visualisierten Ergebnisse in einem Kompetenzmodell (Beispiel)
Ihre Fragen, unsere Antworten
Ein Kompetenzmodell beschreibt, welche Fähigkeiten, Kenntnisse und Verhaltensweisen für den Erfolg in einer Organisation oder einer bestimmten Rolle relevant sind. Es macht Anforderungen an Führung nachvollziehbar und kann als Grundlage für Auswahl, Entwicklung, Feedback und Beurteilung dienen.
Wir entwickeln Kompetenzmodelle in einem beteiligungsorientierten, interviewbasierten Prozess nach der Technik des kritischen Ereignisses. Nach einer Analyse des organisatorischen Kontextes werden Führungskräfte und weitere Stakeholder zu konkreten erfolgreichen oder herausfordernden Situationen befragt. Die daraus abgeleiteten Kompetenzen werden validiert, priorisiert und durch beobachtbare Verhaltensanker sowie rollenbezogene Profile konkretisiert.
Ein Kompetenzmodell kann als gemeinsame Grundlage für die Auswahl von Führungskräften, die Führungskräfteentwicklung, die Potenzialbewertung, individuelle Entwicklungspläne und perspektivisch die Leistungsbeurteilung eingesetzt werden. Es unterstützt außerdem dabei, ein einheitliches Führungsverständnis in der Organisation zu verankern.
Die Dauer hängt von der Organisationsgröße, der Zahl der Führungsrollen, dem Umfang der Interviews und der gewünschten Verankerung ab. Für die reine Modellentwicklung kann als Richtwert ein Zeitraum von etwa zwei bis drei Monaten dienen. Die Überführung in HR-Prozesse und die nachhaltige Anwendung schließen sich als eigener Entwicklungsprozess an.
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